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Erneute Zertifizierung für 5 Jahre bis 12. Dezember 2019

ImmoWertV: am 1. Juli 2010 ist die ImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung) in Kraft getreten. Damit ändern sich einige Begriffe und es ergeben sich Änderungen für die Wertermittlungspraxis. Bei der ImmoWertV handelt es sich um "anerkannte Bewertungsregeln" zur Ermittlung des Verkehrswerts (Marktwerts). Somit ist gemäß § 8 ImmoWertV indirekt dass 2-Säulen-Prinzip eingeführt worden, welches ich bereits grundsätzlich bei Wertermittlungen anwende. Aus Gründen der Modellkonformität wurden Reihenfolgen festgelegt: 1. Marktanpassung, 2. Berücksichtigung der besonderen objektspezifisachen Grundstücksmerkmale. Nach diesen Prinzip bewerte ich bereits von Beginn an.

Die Erbschaftsteuerreform 

ist am 1.1.2009 in Kraft in Kraft getreten und ist ab dann zwingend anwendbar.
Neu ist insbesondere die Steuerfreiheit für das selbst genutzte Wohneigentum im Erbfall, zwei Optionsmodelle für das Betriebsvermögen sowie Billigkeitsmaßnahmen über Stundungsregeln und die Anrechnung der Erbschaft- auf die Einkommensteuer.

Selbst genutztes Wohneigentum ist komplett von der Steuer befreit, wenn Ehepartner oder Kinder weiter in dem Haus wohnen. Für Kinder gilt aber die Auflage, dass die Wohnung nicht größer als 200 m² Wohnfläche haben darf. Eine Wertgrenze nach oben gibt es nicht.

Firmenerben müssen nur 15 Prozent des Betriebsvermögens versteuern, wenn der Betrieb sieben Jahre lang weitergeführt und eine bestimmte Lohnsumme eingehalten wird. Die Steuer entfällt komplett, wenn der Betrieb zehn Jahre lang weitergeführt wird. In diesem Fall müssen allerdings verschärfte Auflagen für die Lohnsumme in Kauf genommen werden.

Das Aufkommen aus der Erbschaftsteuer von vier Milliarden Euro soll den Ländern erhalten bleiben.

Auch wenn damit viele Erbschaftsfälle von der Steuer befreit sind, so wird es jährlich immer noch tausende von Fällen geben, bei denen die Finanzämter vereinfachte Grundbesitzbewertungen nach den neuen Regelungen im Bewertungsgesetz durchführen müssen. So ist z. B. das Erbe an einem Mehrfamilienwohnhaus, anders als das selbst genutzte Wohneigentum, nicht von der Steuer befreit.

Aufgrund der im neuen Bewertungsgesetz geregelten typisierenden Bewertungsverfahren lässt es sich nicht vermeiden, dass die ermittelten Werte in besonders gelagerten Fällen über den tatsächlichen Wert eines Grundstücks hinausgehen. Beispiele sind

+ z. B. mit Wohnungsrechten oder mit Nießbrauchrechten belastete Grundstücke,

+ mit Grunddienstbarkeiten belastete Grundstücke oder wenn

+ Veränderungen am Gebäude vorgenommen wurden, die zu Modifizierungen des Gebäudealters und der Restnutzungsdauer führen, wenn der nach Abzug der Alterswertminderung verbleibende Gebäudeherstellungswert mindestens 40 % des Gebäuderegelherstellungswerts unterschreitet (§ 190 (1), (2) BewG, Ermittlung des Gebäudesachwerts) oder wenn

+ das Gebäude abbruchreif ist oder wenn

+ ein erheblicher Unterhaltungsstau vorliegt.

Damit sich die vereinfachte Grundbesitzbewertung für den Steuerpflichtigen nicht zu seinem Nachteil auswirkt, kann der Steuerpflichtige mittels eines qualifizierten Gutachtens nach dem neuen § 198 BewG (Bewertungsgesetz) gegenüber dem Finanzamt nachweisen, dass der gemeine Wert am Bewertungsstichtag niedriger ist als der nach den Bewertungsvorschriften ermittelte Grundbesitzwert. 

Dabei ist zu beachten, dass das Gutachten selbsterklärend auszuführen ist, das heißt, dass die Finanzgerichte ohne Bestellung weiterer Sachverständiger dem Gutachten folgen können.

Die Sachverständige Brigitte Mann hat sich deshalb mit dieser Materie auseinandergesetzt und bietet Beratungsgespräche mit den Erben und/oder deren Steuerberatern an, um bereits im Vorfeld zu klären, ob für Ihr Objekt ein niedrigerer gemeiner Wert nachgewiesen werden kann. Wichtig ist dabei, dass Sie sich sofort nach Eingang des Feststellungsbescheides Ihres Finanzamtes mit der Sachverständigen Brigitte Mann in Verbindung setzen, denn es bleiben Ihnen nur vier Wochen Zeit für einen Einspruch.

Für Sie von Vorteil ist auch, dass die Kosten für das Gutachten zum Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts von Ihrer Erbschaftsteuer absetzbar sind. Worauf warten Sie noch? Rufen Sie uns gleich an:

Brigitte Mann Tel. 07951-25296

www.gutachten-mann.de

e-mail: bmi-mann@t-online.de

Für ein plausibles und nachvollziehbares Gutachten müssen umfangreiche, aussagekräftige Bewertungsdokumente eingesehen und ausgewertet werden. Sie können die Auftragsabwicklung unterstützen und sich Kosten ersparen, wenn Sie mir die Ihnen vorliegenden Dokumente als Kopien zur Verfügung stellen oder diese selbst beschaffen.

· Für die Erstellung eines Verkehrswertgutachtens betrifft das in erster Linie die nachstehend aufgeführten Dokumente:

1. Grundbuchauszug bestehend aus Bestandsverzeichnis und den Abteilungen I bis III. Dieser ist beim Grundbuchamt des Amtsgerichts erhältlich.

2. Flurkarte (Auszug aus dem Liegenschaftskataster). Eine Flurkarte können Sie beim zuständigen Kataster -und Vermessungsamt unter Angabe der Gemarkung/Flur/Flurstück erhalten.

3. Baulastenverzeichnis (falls Baulasten vorhanden sind: Stellplatzbaulast, Zufahrtsbaulast, Abstandsflächenbaulast, Vereinigungsbaulast), ist erhältlich bei der Bauaufsichtsbehörde.

4. Baugenehmigungen

5. Miet- und Nutzungsverträge, wenn das Objekt vermietet/verpachtet ist sowie die Einnahmen/Ausgabenaufstellungen.

· Für die Erstellung eines Mietwertgutachtens werden benötigt:

1. Mietvertrag

2. Angaben über das Baujahr des Gebäudes/Größe des Objektes

3. Grundriss des Objektes

Selbstverständlich beschaffe ich diese Unterlagen auch selbst mit einer mir vorliegenden Vollmacht des Eigentümers.

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